Liebe Mama.

Ich finde, es ist an der Zeit, mich endlich einmal bei Dir zu bedanken. Nicht, weil heute Muttertag ist. Sondern weil Du jeden Tag meine Mutter bist – und es immer warst.

Danke, dass Du und Papa Euch dazu entschieden habt, ein Kind in die Welt setzen zu wollen. (Ich war doch kein Unfall, oder!?;-) Auch wenn ihr bestimmt vorher wusstet, dass das „Machen“ Spaß macht. Das „Gemachte“ aber dann mindestens 18 Jahre zu bespaßen, nicht immer leicht werden würde.

Danke, dass Du mich 9 Monate lang in Deinem Körper getragen hast. Mich beschützt und ernährt hast und mich wachsen ließt.

Danke, dass Du die Schmerzen der Geburt auf Dich genommen hast. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern. Aber ich glaube, für mich war es auch nicht leicht. Deine warme, dunkle, schallgeschützte Höhle zu verlassen und meinen Weg durch diesen engen Kanal zu bahnen. Das tat auch mir weh. Auf einmal war es laut und hell und kalt. Aber was Du da durchgestanden hast, verdient den allerhöchsten Respekt. Eine tiefe Verneigung – ein Leben lang.

Danke, dass Du auch nach der Geburt weitere Körperteile mit mir geteilt hast. Oder mir aber ein Fläschchen nach dem anderen gemacht hast, bis ich endlich satt war. Ich merke ja heute noch, wie sauer ich werden kann, wenn ich hungrig bin. Damals war das bestimmt auch nicht anders.

Danke für die Tausenden von Windeln, die Du mir verpasst hast. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die Frauen das damals ohne bewältigt haben. Du wurdest auch sicher nicht nur einmal von mir angepieselt. Oder warst nahe der Ohnmacht wegen des, ähm, Geruchs.

Danke, dass ich immer relativ sauber gekleidet war. Falls nicht, war es sicher nicht Deine Schuld. Aber würde man jedes einzelne von mir jemals getragene und von Dir gewaschene Kleidungsstück auftürmen, käme da sicher der Mount Everest bei raus. Ja, ich finde, ich darf auch mal etwas übertreiben.

Danke, dass Du Deinen ungestörten Nachtschlaf für mich aufgegeben hast – über eine sehr laaaaange Zeit hinweg. Kein Wunder, dass Dir morgens die Haare zu Berge standen. Aber ich hatte nachts auch immer schrecklichen Durst. Und dann später mochte ich einfach nicht allein auf die Toilette gehen. Ich hoffe, Du kannst mir das heute verzeihen. Auch wenn Du meinetwegen sicher einige Falten mehr bekommen hast.

Danke, dass Du meine Hand gehalten hast. Wann immer ich das brauchte. Ja, auch mal mitten in der Nacht…

Danke, dass Du darauf bestanden hast, dass ich mir meine Zähne putze. Und zwar unglaubliche 2 Mal pro Tag. Ich glaube, da habe ich ziemlich mit Dir gekämpft – über einige Jahre hinweg. Heute habe ich tatsächlich gesunde Zähne. Und auch wenn ich es nie zugeben wollte: Ja, Du hattest recht!

Danke, dass Du meine Launen ertragen hast. Papa hat mir vor Kurzem ein Video vorgespielt. Es zeigte mich im Alter von 2 Jahren, als ich mich im Supermarkt kreischend auf dem Boden gewälzt habe. Weil Du mir keinen Schokoriegel kaufen wolltest. Dann war da noch das Video, als ich einen Tobsuchtsanfall bekam – ich war gerade mal 3 – weil Du es gewagt hattest, mich im Auto abzuschnallen. Dabei wollte ICH das doch ALLEINE machen! Und dann, 4-jährig, habe ich wohl morgens nie das anziehen wollen, was wir abends raus gelegt hatten!? Da gab es auch einen Filmmitschnitt. Au watte!

Also: Danke nochmal, dass Du all den Terror ertragen hast!

Danke, dass Du mir ein Geschwisterchen geschenkt hast. Ich weiß, ich war oft ziemlich gemein zu ihm. Aber inzwischen ist es eines meiner Lieblingsmenschen. Also danke, dass Du Dich von Deinem ersten Kind – also mir – nicht hast abschrecken lassen;-)

Danke für das tausendmalige Anschubsen auf der Schaukel. Und die hunderttausenden Minuten, die Du damit verbracht hast, mir das Radeln beizubringen, mich zum Schwimmen und zum Leichtathletik zu begleiten.

Danke, dass Du mich während meiner Pubertät ertragen hast. Mehr sage ich jetzt lieber nicht dazu.

Danke, dass Du mir Deine Gene geschenkt hast. Das dünne Haar hättest Du zwar gern behalten können. Aber generell bist Du eine ziemlich klasse Frau, der ich nacheifern werde.

Danke, dass Du mich immer unterstützt hast. Dass ich so werden dürfte, wie ich heute bin und Du so bist, wie Du bist.

Ich könnte meine Dankes-Sätze jetzt noch ewig weiterführen. Aber eigentlich wollte ich ja auch nur eines sagen: nämlich DANKE!

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