X-DAYS ist bereits ein halbes Jahr alt. Höchste Zeit, mit dem Mann zu sprechen, der dahintersteckt: Warum brauchte es ein neues Konzept für gesunde Ernährung? Wie hat alles angefangen? Wie geht es weiter? Hier im Gespräch erzählt Normann, warum X-DAYS für ihn und Tausende funktioniert. Warum X-DAYS keine Zwangsjacke, sondern ein neues Lebensgefühl ist. Voller Genuss und Freiheit… Und ob es nicht auch bei ihm ein paar Tage der „Sünde“ im Jahr gibt.

Lieber Normann, X-DAYS ist nun schon seit mehr als einem halben Jahr auf dem Markt. Ganz spontan: Wie fühlt sich das an: Schon? Erst? Und warum?
Die Zeit seit unserer Markteinführung ist extrem schnell vergangen. Wie im Flug. Ich habe das Gefühl, dass X-DAYS bereits fest etabliert ist. Als gäbe es unser Ernährungs-Training schon immer. Vermutlich, weil ich das Gefühl gewinne, dass es X-DAYS schon immer hätte geben müssen. Weil es so viele Menschen toll finden. Weil so viele mitmachen und irgendwie darauf gewartet haben. Auch wenn ich Erfahrungsberichte auf Facebook sehe oder E-Mails von TeilnehmerInnen lese: Es fühlt sich tatsächlich so an, als wären wir schon viel länger am Markt.

Du hast selbst am X-DAYS-Programm teilgenommen und lebst auch heute noch danach. Wie bist du dazu gekommen? Und warum hat X-DAYS für dich geklappt, andere Ernährungs-Konzepte aber nicht?
Ich habe vor fünf Jahren angefangen, in den Low-Carb-Trend einzusteigen. Ich habe mich knapp zwei Jahre danach ernährt. Aber ich wurde schlapper, müder und immer unfitter. Dann bin ich schwer erkrankt und auf Ursachenforschung gegangen. Mit einer Ärztin und einer Ernährungswissenschaftlerin habe ich aufgearbeitet, was dahintersteckt. Wir entdeckten, dass unter anderem mein Säure-Basen-Haushalt nicht ausgewogen war. Damit habe ich mich dann intensiv beschäftigt. Und nun ernähre ich mich seit 18 Monaten nach Low-Carb und Clean-Eating – aber mit besonderem Blick auf Säuren und Basen in meiner Ernährung: also X-DAYS. Ich werde das für mein Leben beibehalten. Weil es mir guttut. Ich vermisse nichts. Ich bin immer satt und happy. Und mein Körper ist zufrieden. Ich bin agil, fit und schlafe gut.

Seit Anfang 2018 bietet ihr X-DAYS als Konzept für gesunde Ernährung an. Erinnerst du dich noch an den Moment, als sich die ersten TeilnehmerInnen registrierten? Wie fühlte sich das an? Und weißt du, wie viele von ihnen noch immer nach X-DAYS leben?
Genau genommen begann X-DAYS mit einer Proberunde. Das war bereits im November 2017. Die 30 TeilnehmerInnen – vor allem aus Family und Friends ­– fanden X-DAYS schon sehr gut. Das hat Mut für den Marktstart gemacht. Bevor es Januar 2018 dann richtig losging, war ich trotzdem aufgeregt: Funktioniert auch für „fremde“ Kunden, was für die Probanden und mich aufgegangen ist? Mitten im Lampenfieber kamen die ersten TeilnehmerInnen in die Facebook-Gruppe. Und die hatten viele Fragen: Was ist hier anders? Was ist neu? Wie funktioniert gesunde Ernährung bei euch? Das hat Spaß gemacht: Diese Mischung aus Aufbruch und Freude, etwas Neues anzubieten. Mehr als 2 000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen allein aus der Anfangszeit sind in der Community nach wie vor dabei. Es ist toll zu sehen, wie alle wertschätzend und motivierend miteinander umgehen. Sie teilen aktiv Erfahrungen und schreiben erstaunlich viele Beiträge. Ein großer Teil der TeilnehmerInnen ist auch im X-DAYS Club. Das zeigt die Verbundenheit. Mein Lampenfieber hat sich bald gelegt. Und zwar als nach kurzer Zeit das Feedback derjenigen kam, die 4 bis 5 Wochen des Programms hinter sich hatten. Ich habe mich riesig gefreut: So viele sind wahnsinnig gut zurechtkommen.

Eure Mitgliederzahl wächst und wächst. Was glaubst Du, motiviert am meisten an eurem Konzept? Und habt ihr im ersten halben Jahr erreicht, was ihr wolltet?
Wer mit X-DAYS startet, checkt schnell, dass das hier keine Kohlsuppen-Diät oder so ist. Also keine kurze Etappe. X-DAYS ist ein Konzept, dass man für lange Zeit oder eigentlich für sein ganzes Leben anwenden kann. „Ein Ding fürs Leben“, hat eine Teilnehmerin mir geschrieben. Ansonsten kommen die Leute mit dem Erfahrungs-Hintergrund von ganz unterschiedlichen Diäten. Viele waren zuletzt bei den Weight Watchers. Hier steht Abnehmen und nicht gesunde Ernährung im Mittelpunkt. Da ist unser Ansatz anders: Schluss mit Kalorienzählen. Stattdessen nachhaltige, gesunde Ernährung. Abnehmen ist die logische Konsequenz. Sie stellt sich quasi von selbst ein. Zu unseren Zielen als Unternehmer: Wir haben mehr erreicht, als wir wollten. Das gilt vor allem qualitativ: Die Rückmeldungen und das Maß der Zufriedenheit ist deutlich höher als erwartet und erhofft. Unser Programm funktioniert für die bisherigen TeilnehmerInnen. Und wir freuen uns darauf, in Zukunft noch viel mehr Menschen zu einem gesünderen Lifestyle verhelfen zu können. Was für Tausende funktioniert, funktioniert auch für sehr viel mehr Menschen.

Für wie wichtig hältst Du die geschlossene Facebook-Gruppe, in der alle Mitglieder Erfolg, Fragen und auch Rezepte teilen? Andrea Ballschuh und du selbst kommuniziert auch mit der Gruppe via Facebook. Ist das wichtig? Würde X-DAYS nicht auch ohne diese Gruppe funktionieren?
Wir haben eine tolle Community. Die ist im letzten halben Jahr stetig gewachsen. Einige TeilnehmerInnen haben das Programm ohne Facebook-Gruppe gemacht. Weil sie keinen Facebook-Account hatten. Mit denen gab aber Kontakt per E-Mail. Ich habe diese User als Menschen kennengelernt, die gerne Gutes für sich machen. Aber sie suchen weniger den Austausch mit anderen. Und auch sie haben ihre Ziele erreicht! Für die meisten ist die Community sehr wichtig. Manche sind sehr stark engagiert und teilen ihre Erfahrungen. Viele zehren „nur“ von den Berichten, Rezepten und Inspirationen anderer. Sie belassen es eher bei einem „Gefällt mir“ oder einem Kommentar. Mehr aber nicht. Jeder Weg ist in Ordnung. Wenn es an der Motivation oder dem Fünkchen Disziplin fehlt – fangen wir das in unserer Gruppe auf: liebevoll, freundlich, von Mensch zu Mensch. Ich glaube, dass das ein ganz wesentlicher Punkt ist, wieso der Erfolg so da ist, wie er da ist.

Mit Clean-Eating und Low-Carb habt ihr offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen. Nach beidem zu leben, fällt euren TeilnehmerInnen nicht schwer. Woran liegt das? Nehmt ihr es etwa nicht so streng wie andere Diät-Anbieter? Wo ist der springende Punkt?
Wir nehmen den Ernährungs-Plan durchaus ernst… Im 35-Tage-Programm ist es wichtig, dass sich die TeilnehmerInnen an Zutaten und Mengen halten. Aber der für jeden User individuelle Plan ist sehr ausgewogen. Es gibt keinen Mangel. Das merken unsere TeilnehmerInnen. Ganz im Gegenteil: Nach kurzer Zeit verschwinden die Süßhunger-Attacken selbst bei den größten Naschkatzen. Das liegt daran, dass der Körper mit X-DAYS alles bekommt, was er braucht.

Und trotzdem müssen eure TeilnehmerInnen Hürden überwinden. Welche sind am höchsten? Wenn es mit X-DAYS bei einzelnen Mitgliedern nicht klappt, woran liegt das?
Bei den meisten ist Sport die Hürde. Neben der Ernährungs-Umstellung und dem Ernährungs-Plan gibt es ja auch Bewegungs-Einheiten. Zu Beginn sind das 4 x 17 Minuten pro Woche. Hier scheint die Schweinehund-Hürde deutlich höher zu hängen als beim Baustein Ernährung – obwohl es für alle Übungen nur eine Gymnastik-Matte zu Hause braucht. Einige wenige schreiben uns auch von zeitweiligem Stress- und Frust-Essen. Dahinter stecken emotionale Themen, die zuweilen seit Jahrzehnte über das Essverhalten kompensiert wurden. Das können wirklich hohe Hürden sein.

Es ist Ferienzeit. Was empfiehlst du allen Reisenden, die im Urlaub nicht täglich selbst kochen können oder wollen. Wie kann man unterwegs nach X-DAYS leben, ohne nach der Auszeit wieder bei null anfangen zu müssen?
Grundsätzlich ist gesunde Ernährung nach unserem Konzept überall möglich. Zu Hause, im Restaurant oder im Urlaub. Auch in jedem Land. Viele UrlauberInnen berichten in der Facebook-Gruppe, wie sie in den Ferien nach X-DAYS gelebt haben. Manche wollten sich im Urlaub doch häufiger einen Wein gönnen. Oder Nachspeisen genießen. Mal landestypische Gerichte ausprobieren – auch wenn die nicht „X-DAYS-konform“ waren. Das ist vollkommen OK. X-DAYS ist keine Zwangsjacke. Man kann es im Urlaub auch einmal lockerer sehen. Alle kommen ganz schnell wieder zurück ins Programm. Und wichtig ist doch, dass man auch lebt. Das Jahr hat 365 Tage. Wie viele davon sind Urlaubstage? Und an wie vielen Tagen kommen Feiern, Geburtstage und Hochzeiten dazu? Es bleiben also sehr viele 100-Prozent-X-DAYS-Tage. Und die machen den Erfolg.

Und jetzt mal Hand aufs Herz! Wie oft passiert es Dir, dass Du X-DAYS kurz vergisst und dich einem köstlichen Eisbecher oder knusprig paniertem Schnitzel hingibst? Und wenn’s passiert ist: Musst Du das durch Sport oder drei Tage Fasten ausgleichen?
Bei mir persönlich ist es eigentlich nie diese eine Verlockung zwischendurch. Das Thema „Cheat Meal“ kenne ich nicht. Ich habe eher mal 3-4 Tage am Stück, an denen ich mich bewusst für eine andere Ernährung entscheide. Zum Beispiel habe ich zuletzt häufig Freunde gesehen, um die WM zu schauen. Klar bringt da jeder etwas für den Grill mit. Es gibt Cola, Bier, Chips und Co. Das ist kein gesunder Lifestyle. Aber da lange ich auch mal zu. Umso mehr freue ich mich, wenn ich danach wieder mit X-DAYS weitermache. Es gibt ja Programme, die sogar wöchentlich einen sogenannten „Cheat Day“ verordnen. Man darf alles essen und trinken, was einem so in den Sinn oder vor die Nase kommt. Das bedeutet eigentlich, dass man den Körper wöchentlich komplett vergiftet. Ich sage immer „eine Art von Koma-Saufen“. Danach braucht der Körper rein gesundheitlich zwei Tage, um sich wieder zu erholen. Ich gönne mir lieber ab und an eine bewusste Zeit „außer der Reihe“. Danach steige ich ganz normal wieder in X-DAYS ein – ohne weitere Kompensation. Übrigens: Ein „Cheat-Day“ pro Woche bedeutet 52 Cheat-Days pro Jahr. Also mehr als 7 Wochen. So viel Urlaub und Feiern bekommt fast niemand zusammen. Also nivelliert sich das.

Zum Schluss: Wenn du dir etwas wünschen könntest, wo steht X-DAYS nach einem Jahr? Gibt es etwa schon konkrete Pläne und Neues, worauf sich eure Mitglieder freuen können?
Wenn ich die Reaktionen sehe und auf die Mitglieder höre, dann wage ich eine steile These: X-DAYS kann die Ernährung und das Kochverhalten, ja die deutsche Küche, verändern. Und das nicht nur für unsere TeilnehmerInnen, sondern für ganze Familien. Wäre es nicht wundervoll, wenn der Wunsch „Ich möchte 3-4 Kilo abnehmen, die ich lange mit mir rumschleppe“ gar nicht erst entsteht, weil es diese Kilos nicht gibt? So eine Vision geht natürlich ein bisschen über das erste Jahr hinaus. Es ist eher ein langfristiges Ziel. Ein halbes Jahr zurückblickend, ein halbes Jahr nach vorne schauend: Zum Jahreswechsel werden wir aufgrund von Neujahrsvorsätzen wieder sehr viele Menschen erreichen. Wir wollen den eingeschlagenen Weg mit X-DAYS weitergehen. Das heißt für uns: Mehr Leute für gesunde Ernährung gewinnen, ins Programm holen und zu zufriedenen Kunden machen. Eine Neuerung ist unser Gerichte-Konfigurator. Für die Hunderte von Rezepten, die wir auf X-DAYS bereitstellen, gibt es künftig immer die Mengenangaben. Und das nach dem individuellen Plan. Jeder User sieht also seine ganz persönliche Rezept-Datenbank. Damit erfüllen wir einen Wunsch von vielen TeilnehmerInnen. Keiner muss mehr rechnen. Und ansonsten gibt es natürlich fortlaufend neue Trainings-Videos. Außerdem Rezepte und Kniffs von unserem X-DAYS-Koch. Und nicht zuletzt saisonale Tipps wie unseren Summer-Drink anstelle eines Snacks: ½ Mango, ½ Salatgurke und 1 Zitrone mit viel Eis durch den Mixer – wirklich lecker!

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Hintergrund-Info: Normann ist Gründer und CEO bei my better life. Er arbeitet seit 20 Jahren im Online-Marketing und hat für sich mit X-DAYS das Konzept für gesunde Ernährung gefunden, dass ihn glücklich macht. In seiner Freizeit macht er Krafttraining, spielt Gitarre in seiner Band und Tischtennis im Verband.

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